Die Zukunft heisst online

Alle Fachleute und die Teilnehmer am Handel erleben es bereits täglich

Wenn es um die Präsentation und die Recherche von Produkten, vor allem aber um den Verkauf geht, spielen das Internet und Online-Prozesse eine immer wichtigere Rolle. Schon jetzt werden 30 Prozent aller Order und Bestellabläufe online vollzogen – Tendenz weiter steigend.

Für Hersteller wie Händler heisst das: Wollen sie im internationalen eCommerce erfolgreich sein, müssen sie im Bereich IT optimal aufgestellt sein: Bei der eingesetzten Hard- und Software, bei allen relevanten internen Geschäftsprozessen, vor allem aber bei der Frage des Datenaustausches. Denn nur wenn der Handel ideal vorbereite Produkt- und Katalogdaten erhält, kann und wird er diese auch in Katalogen und Shop-Systemen einsetzen und damit den Absatz für Hersteller gewährleisten.

Blickt man auf den heutigen Prozessablauf und den Datenaustausch zwischen Hersteller und Handel der Elektroindustrie, so wird deutlich, dass dieser Idealzustand noch lange nicht erreicht ist. Ganz im Gegenteil: Viele Prozesse stecken noch in den Kinderschuhen und kosten Hersteller und Handel deshalb viel Geld und Zeit. Eine Ursache hierfür sind die oft sehr unterschiedlichen und heterogenen Dateiformate und Produktbeschreibungen, mit denen die unterschiedlichen Hersteller arbeiten und die sie an die Händler weiter geben. Weil diese nicht gleichartig aufgebaut sind, entstehen nach der Übermittlung hohe Aufwendungen für Anpassung und Umformatierung, vor allem aber für die Abstimmung zwischen den Handelsstufen. Und es kann sogar zum Verlust von Daten führen. Dies sind Einschränkungen, die wegen des hohen Margendrucks, der verkürzten Produktlebenszyklen, der immer breiteren Sortimente, der Globalisierung der Wirtschaft und der steigenden Bedeutung des eCommerce heute eigentlich kein Problem mehr sein sollten.

Im Wissen um das Datenwirrwarr und die damit verbundenen Aufwendungen bei Herstellern und Handel in der Elektrobranche, wurde 1999 der Verein ETIM Deutschland e.V. ins Leben gerufen. Sein Ziel war es das Elektro-Technische-Informations-Modell (ETIM) als Standard für den Datenaustausch in der Branche zu etablieren.

Es hat folgende Prinzipien

  • Mit ETIM nutzen alle Beteiligten in der Elektroindustrie dieselbe Produkt- und Katalogdatenbasis. Es sind keine Datenformatierungen und -anpassungen mehr notwendig. Das spart eine Menge Zeit und Kosten.
  • Das Grundprinzip von ETIM ist ebenso einfach wie gut: Jedes in der Elektrobranche gehandelte Produkt wird einer bestimmten Produktklasse zugeteilt. Innerhalb jeder dieser Produktklassen werden den Waren unterschiedliche, objektivierbare Eigenschaften, wie zum Beispiel Material oder Leistungsaufnahme, zugeordnet. Produktklassen werden zusätzlich in der Regel durch Synonyme beschrieben, die die Produktsuche weiter optimieren. Neben den zur Klassifizierung nötigen Produktdaten werden von guten Produktdatenformaten auch zusätzliche Produktinformationen übertragen.
  • Die Übertragung der Daten - der ETIM Klassifikationsdaten genauso wie der zur Bestellung und zur Präsentation in Zielsystemen nötigen betriebswirtschaftlichen Stammdaten und zusätzlichen Marketingdaten - wird durch den BMEcat spezifiziert. BMEcat ist ein speziell für den Austausch von elektronischen Katalogdaten entwickeltes Datenformat auf XML Basis.
  • ETIM wurde zum Leitbild für den Austausch von Produkt- und Katalogdaten zwischen der Elektroindustrie und dem Elektrogrosshandel. Und das nicht nur in Deutschland sondern mittlerweile in vielen weiteren Ländern Europas. ETIM verbessert den Datenaustausch sowie die Kommunikation zwischen Industrie und Handel und schafft somit mehr Zeit für den Verkauf!
  • Heute steht ETIM für eine deutliche Erleichterung und Kostenreduzierung.

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