ETIM International begrüsst METEL als offizielles Mitglied

Als neuer Vertreter für Italien wird METEL die Einführung des ETIM Standards auf dem italienischen Markt realisieren.

BRÜSSEL – ETIM International, die internationale Standardisierungsorganisation für das ElektroTechnische InformationsModell (ETIM), gibt die Mitgliedschaft von METEL bekannt. Diese Organisation ist maßgeblich für den Kommunikationsstandard in der italienischen Lieferkette für Elektro- und Elektronikgeräte verantwortlich.

 

METEL tritt den anderen europäischen Mitgliedern von ETIM International als Vertreter für Italien bei. Zweck der Mitgliedschaft von METEL ist es, die Bedürfnisse und Besonderheiten der italienischen Lieferkette für Elektro- und Elektronikgeräte aufzuzeigen und zu vertreten.

„Die wachsende Partnerschaft zwischen ETIM International und METEL stellt sicher, dass die italienischen Anforderungen bei der weiteren Entwicklung von ETIM Berücksichtigung finden,“ sagt Franz Ernst, Präsident von ETIM International. „Diese neue Ausrichtung wird das internationale Geschäft in der elektrotechnischen Industrie effizienter machen und gleichzeitig dazu beitragen, dass ETIM International die Anforderungen des italienischen Marktes besser versteht.“

METEL entwickelte das ElectroCod Schema, welches als Klassifikationsmodell auf dem italienischen Markt Anwendung findet. In 2015 begründeten METEL und ETIM International eine Kooperation, um das ElectroCod Schema auf den ETIM-Standard abzustimmen. Mit dieser Massnahme soll es den internationalen Herstellern erleichtert werden, ihre Marketinginhalte in ganz Europa effizienter auszutauschen. Zur Umsetzung dieser Ziele werden Giorgio Casanova, CEO von METEL und Alessandro Guglielmi, EDI Projektleiter bei METEL als Repräsentanten von METEL der Generalversammlung von ETIM International beitreten. Sie werden ein italienisches ETIM-Komitee aus Herstellern und Großhändlern gründen und leiten, das die Umsetzung des ETIM-Modells in Italien betreuen wird. Diese Umsetzung umfasst zum Beispiel Übersetzungsleistungen und technische Betreuung. „Mit der Einführung von ETIM ist METEL bestrebt, den bereits durch den EDI erzielten erheblichen Nutzen weiter auszubauen,“ betonte Giorgio Casanova, CEO von Metel. „Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, die Umsetzung von ETIM auf den METEL Data Pool anzuwenden. Dieser Supply Chain Service verwaltet und liefert bereits nahezu 2 Millionen Artikelnummern. Unser Markt benötigt zunehmend Produkte und Dienstleistungen, die über das Internet verfügbar sind. Dies kann durch die Implementierung von ETIM erreicht werden. Die Zusammenarbeit innerhalb der Supply Chain wird sich in einer Minimierung der Fehler beim Datenaustausch niederschlagen.“

Über METEL

EDI als eine strategische Entscheidung: Wettbewerbsvorteile dank Dematerialisierung. METEL wurde im Jahre 1999 von drei Verbänden der Supply Chain begründet, deren Wert sich auf nahezu 7 Milliarden Euro beläuft: Es handelt sich um die ANIE 45% (Hersteller), die FME 45% (Großhändler) und die ARAME 10% (Handelsvertreter). Ihr gemeinsames Ziel bestand darin, ein standardisiertes Kommunikationsinstrument zum Austausch von Dokumenten für den Auftragszyklus zu schaffen (Preisliste, Auftrag, Auftragsbestätigung, Auftragserteilung und Rechnung). Die Haupttätigkeit von METEL besteht in der Dematerialisierung von Druckerzeugnissen mittels der als EDI (Electronic Data Interchange) bekannten Technologien. Zur laufenden Verbesserung der Integration dieser Dokument-Managementprozesse des Auftragszyklus erweitert METEL sein Dienstleistungsangebot Jahr für Jahr. Der Sitz von METEL befindet sich in Milano, Italien (www.metel.it).

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